Richtlinie zur Bildung von Spielgemeinschaften

Liebe Bowlingfreunde,

nachstehend die Richtlinien zur Bildung von Spielgemeinschaften in der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling in Textform und als PDF zum herunterladen.

Spielgemeinschaften

  • Spielgemeinschaften können zwischen Vereinen/Clubs, oder zwischen Mann- schaften aus Vereinen/Clubs gegrĂĽndet werden und können uneingeschränkt am Spielbetrieb der Rheinland-Pfalz-Ligen teilnehmen.
  • Spielgemeinschaften, die am Spielbetrieb in den Landesoberligen teilnehmen, vertreten, falls sie die Meisterschaft in diesen Ligen erringen, die Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling bei den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga der DBU.
  • Spielgemeinschaften sind auch in den Bundesligen spielberechtigt.
  • Spielgemeinschaften sind bis spätestens 14 Tage nach Beginn des Sportjahres, in dem sie am Spielbetrieb teilnehmen, zu grĂĽnden und vom Vorstand der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling zu genehmigen.
    • Hierzu ist das Formular „Antrag zur GrĂĽndung einer Spielgemeinschaft“ der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling zu nutzen.
  • Auf Spielgemeinschaften kann das Spielrecht eines Vereins/Clubs, oder einer Mannschaft, die Teil dieser Spielgemeinschaft sind, ĂĽbertragen werden. Sollte es fĂĽr die Spielgemeinschaft keine Ăśbertragung eines vorhandenen Spielrechts geben, beginnt die Spielgemeinschaft in der aktuell untersten RLP-Liga.
  • Bei GrĂĽndung einer Spielgemeinschaft sind folgende Punkte zwischen den betreffenden Vereinen/Clubs (Vertragspartnern) vertraglich festzulegen.
  1. Aus welchen Vereinen/Clubs, oder Mannschaften grĂĽndet sich die Spielgemeinschaft.
  2. Name der Spielgemeinschaft.
  3. Dauer der Spielgemeinschaft
  4. Ansprechpartner fĂĽr den Spielbetrieb
  5. FederfĂĽhrender Verein
  6. Welches Spielrecht fĂĽr die Liga wird auf die Spielgemeinschaft ĂĽbertragen.
  7. An    welchen    Verein/Club    fällt    das    Spielrecht    bei    Auflösung    der Spielgemeinschaft.
  8. Ort, Datum der Gründung, Unterschrift der nach § 26 BGB vertretungs- berechtigten Vorstandsmitglieder der Vereine.
  • Alle Spielerinnen und/oder Spieler von Spielgemeinschaften sind namentlich dem Vorstand der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling zu melden und erhalten, durch entsprechende Ă„nderung ihrer Pässe und Ranglistenkarten, ausschlieĂźlich eine Spielberechtigung nur fĂĽr die Spielgemeinschaft.
  • Wechselt eine Spielerin oder ein Spieler einer Spielgemeinschaft den Verein/Club oder die Spielgemeinschaft während des Sportjahres, ist die betreffende Spielerin oder der betreffende Spieler ab der KĂĽndigung des Spielrechts fĂĽr 2 Monate gesperrt. Ausgenommen von der Sperre sind Einsätze fĂĽr die DBU, den Landesverband oder die Teilnahme an Landesmeisterschaften und Turnieren.
  • Der Vorstand der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling ist jederzeit berechtigt, die GrĂĽndung einer Spielgemeinschaft zu untersagen oder zu widerrufen, wenn wichtige GrĂĽnde vorliegen, insbesondere wenn Vertragsbestandteile nicht eingehalten werden.
  • Der Vorstand der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling, insbesondere hier der Landessportwart, ist verantwortlich fĂĽr die Umsetzung aller, fĂĽr die Teilnahme der Spielgemeinschaft an dem Spielbetrieb, erforderlichen MaĂźnahmen.
  • Alle anfallenden Kosten und GebĂĽhren der Spielgemeinschaft fĂĽr die GrĂĽndung, die Verwaltung, den Spielbetrieb, etc., tragen die Vereine gemäß Absprache untereinander.
    • Sollte es zu Unstimmigkeiten bei der Kostenaufteilung kommen, so verteilen sich die Kosten und GebĂĽhren unter den Vereinen anteilsmäßig gemäß Ihrer Nutzung an der Spielgemeinschaft.
    • FĂĽr die Zahlung der anfallenden Kosten und GebĂĽhren gegenĂĽber der Sektion Bowling, dem LFV-RLP und/oder der DBU ist der federfĂĽhrende Verein verantwortlich.
  • Die Spielgemeinschaft regelt in Ăśbereinstimmung mit den aktuellen Vereins- Satzungen der Vertragspartner, unter Einhaltung der Bestimmungen dieser Richtlinie, ihre Angelegenheiten selbständig.
    • Neben den Satzungen und Ordnungen der Vertragspartner finden alle Satzungen, Ordnungen und DurchfĂĽhrungsbestimmungen der zuständigen Stellen (DBU, LFV, Sektion Bowling) Anwendung.
  • Ă„nderungen, abweichend dieser Richtlinie, bedĂĽrfen der Zustimmung des Vorstands der Sektion Bowling des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln und Bowling.
    • Sie können nur zum Beginn des kommenden Spieljahres – in der Regel ab 1. Juli eines Jahres – schriftlich getroffen werden.
    • MĂĽndliche Absprachen sind nicht zulässig.

Wörrstadt, den 01.08.2023

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